Feldnotizen

Teile dein WLAN mit einem QR-Code

Gäste fragen nach dem Passwort. Du zeigst auf den Kühlschrank. Ein Scan – und sie sind online: kein Buchstabieren, keine Tippfehler, kein Ablesen vom Router-Aufkleber.

28. Oktober 2026 · 4 Min. Lesezeit

Jeder Gastgeber kennt das Ritual: Ein Gast kommt an, fragt nach dem WLAN-Passwort, und du buchstabierst eine Kette aus Großbuchstaben, Zahlen und Symbolen, während er sie zweimal falsch eintippt. Ein WLAN-QR-Code macht damit Schluss. Du druckst einen Code aus, klebst ihn dorthin, wo Gäste hinschauen, und ihr Smartphone verbindet sich beim Scannen sofort mit dem Netzwerk – ganz ohne Tippen.

Was ein WLAN-QR-Code enthält

Drei Dinge: der Netzwerkname (SSID), das Passwort und die Verschlüsselung – zu Hause meist WPA oder WPA2, WEP bei sehr alter Hardware oder gar keine bei einem offenen Netzwerk. Ein Smartphone, das den Code scannt, liest alle drei Angaben und verbindet sich direkt, statt dass man Einstellungen öffnen und tippen muss.

In drei Schritten erstellt

  1. Netzwerkdaten finden. Name und Passwort stehen meist auf einem Aufkleber am Router. Wenn du sie geändert hast, nimm die von dir vergebenen – der Code muss exakt mit dem Router übereinstimmen, Großbuchstaben eingeschlossen.
  2. Code erzeugen. Im WLAN-QR-Code-Generator wählst du den WLAN-Typ und gibst Netzwerkname, Passwort und Verschlüsselung ein. Der Code erscheint sofort.
  3. Ausdrucken und dorthin hängen, wo Gäste hinschauen. Kühlschranktür zu Hause, Kartenständer im Café, Gästebuch im Airbnb, Empfangstresen im Büro. Mindestens 2 × 2 cm im Druck, damit Smartphones ihn aus Armlänge lesen können.

Welche Smartphones verbinden sich per Scan?

iPhones ab iOS 11 verbinden sich direkt über die Kamera-App – draufhalten, auf die Benachrichtigung tippen, fertig. Die meisten Android-Smartphones ab Android 10 machen es genauso über die Kamera oder die WLAN-Einstellungen. Auf beiden Seiten ist keine extra App nötig, und die Gäste sehen das Passwort selbst nie.

Der ehrliche Sicherheitshinweis

Ein statischer WLAN-Code ist praktisch, weil das Passwort im Muster selbst steckt – was zugleich bedeutet: Wer den Code abfotografiert, kann sich mit deinem Netzwerk verbinden. Zu Hause, im Café oder in einer Ferienwohnung ist das genau der Tausch, den du willst: Gäste sollen online sein. Zwei Regeln halten das Ganze vernünftig:

  • Privat erzeugen. Ein statischer Code wird komplett in deinem Browser gezeichnet – dein Passwort wird nirgendwo hochgeladen oder gespeichert. Für ein extra gutes Gefühl: Seite laden, Internet trennen, dann tippen.
  • Falls der Code dort landet, wo er nicht hingehört: Passwort ändern und neu drucken. Ein statischer Code lässt sich nach dem Druck nicht mehr bearbeiten, aber ein neuer ist kostenlos und in einer Minute erstellt.

Versteckte Netzwerke und knifflige Router

Versteckte Netzwerke funktionieren genauso – gib den exakten Netzwerknamen ein, und das Smartphone verbindet sich, ohne ihn je in einer Liste zu sehen. Bei WPA3-Routern wählst du die Option WPA2/WPA, falls WPA3 nicht aufgeführt ist; die meisten WPA3-Router akzeptieren WPA2-Geräte. Und wenn sich das Smartphone eines Gastes partout nicht verbinden will, prüfe zuerst die Großbuchstaben im Passwort – daran liegt es fast immer.

Den Code selbst haben? Erstelle deinen WLAN-QR-Code – kostenlos, keine Anmeldung für statische Codes, und er läuft nie ab.

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Gäste scannen und sind online. Kostenlos, keine Anmeldung für statische Codes.

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Gut zu wissen

Ist mein WLAN-Passwort in einem QR-Code sicher?

Bei einem statischen Code ja – er wird komplett in deinem Browser gezeichnet und nie hochgeladen oder gespeichert. Wer den ausgedruckten Code abfotografiert, kann sich verbinden. Behandle ihn also wie einen Gastschlüssel: Für Zuhause, Cafés und Ferienwohnungen genau richtig – und neu drucken, falls er durchsickert.

Welche Smartphones können einen WLAN-QR-Code scannen?

iPhones ab iOS 11 verbinden sich direkt über die Kamera-App; die meisten Android-Smartphones ab Android 10 machen es genauso über die Kamera oder die WLAN-Einstellungen. Keine extra App nötig.

Funktioniert es mit WPA3 oder versteckten Netzwerken?

Wähle die Verschlüsselung, die zu deinem Router passt (WPA, WPA2, WEP oder offen). Gib den Namen eines versteckten Netzwerks exakt ein, und es verbindet sich genauso.

Was, wenn ich mein WLAN-Passwort später ändere?

Ein statischer Code lässt sich nicht bearbeiten – drucke also einfach einen neuen aus, kostenlos und in einer Minute erledigt. Darum eignet sich der Code am besten für Netzwerke, deren Passwort sich selten ändert.